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Das vollständige auspulsierren der Nabelschnur, sollte keine Option sein, sondern selbstverständlich dazugehören.

  • Manuela Triner
  • 28. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Wird die Nabelschnur zu früh durchtrennt, kann das nicht nur bedeuten, dass eurem Baby etwa ein Drittel seines gesamten Blutvolumens fehlt. Es kann auch dazu führen, dass mögliche Komplikationen, wie zum Beispiel Anpassungsschwierigkeiten, nicht nur verstärkt werden, sondern überhaupt erst entstehen.


Stellt euch vor, man würde euch ein Drittel eures gesamten Blutes entnehmen. Bei einem durchschnittlichen Blutvolumen von etwa 4,5 Litern bei Frauen wären das rund 1,5 Liter. Zum Vergleich sind bei einer Blutspende normalerweise maximal 500 Milliliter erlaubt. Nach einer Geburt würde man bei so einem Blutverlust von einer postpartalen Hämorrhagie sprechen, einem Notfall, bei dem man vermutlich eine Bluttransfusion erhalten würde.


Vorteile des Auspulsierrens sind unter anderem verbesserte Eisenwerte noch bis zu sechs Monate nach der Geburt, etwa 40 bis 50 Milligramm mehr im Vergleich zu Babys, deren Nabelschnur früh durchtrennt wurde, wodurch das Risiko für Anämie im Kleinkindalter sinkt. Außerdem bleiben wichtige Antikörper, Stammzellen, rote Blutkörperchen und weitere Nährstoffe erhalten. Es kommt zu bis zu 60 Prozent mehr roten Blutkörperchen und etwa 30 Prozent höherem Blutvolumen. Die Sauerstoffversorgung ist besser, auch bei möglichen Anpassungsproblemen oder Notfällen. Häufig verläuft auch die Ablösung und Geburt der Plazenta unkomplizierter, sodass weniger Eingriffe nötig sind. Zudem zeigt sich tendenziell ein höheres Geburtsgewicht, positive Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung, eine bessere Entwicklung der Feinmotorik und ein gestärktes Immunsystem.


Vorteile des Auspulsierrens sind unter anderem:


• bessere Eisenwerte noch bis zu sechs Monate nach der Geburt (ca. 40–50 mg mehr im Vergleich zu Babys, deren Nabelschnur früh durchtrennt wurde), wodurch das Risiko für Anämie im Kleinkindalter sinkt

• Erhalt wichtiger Antikörper, Stammzellen, roter Blutkörperchen und weiterer Nährstoffe

• bis zu 60 % mehr rote Blutkörperchen

• etwa 30 % höheres Blutvolumen

• bessere Sauerstoffversorgung, auch bei möglichen Anpassungsproblemen oder Notfällen

• häufig unkompliziertere Ablösung und Geburt der Plazenta, wodurch weniger Eingriffe nötig sind

• tendenziell höheres Geburtsgewicht

• positive Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung

• bessere Entwicklung der Feinmotorik

• gestärktes Immunsystem


Achtet daher darauf, dass die Nabelschnur eures Babys vollständig auspulsieren kann. In der Regel gibt es keinen Grund zur Eile oder eine Notwendigkeit, sie sofort zu durchtrennen.

 
 
 

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